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Mit Stäbchen essen (Hashi)

Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4

Öffne deine Hand

Die Stäbchen richtig halten ist gar nicht so einfach und benötigt auch ein bisschen Übung. Doch wenn man es einmal verstanden hat, geht es wie von selbst und das Sushi essen macht gleich noch viel mehr Spaß.

Wusstest du schon...?

Sushi wird traditionell mit den Händen gegessen, daher gilt es in Japan als Fingerfood. Bei uns in Europa wird jedoch lieber zu den Stäbchen gegriffen.

Nimm das Stäbchen

Das erste Stäbchen wird in die Hautfalte zwischen Zeigefinger und Daumen gelegt. Das dünnere Ende zeigt Richtung Tisch und das Stäbchen wird vom Ringfinger gestützt.

Wusstest du schon...?

Sushi bedeutet nicht roher Fisch. Mit Sushi ist der gesäuerte Reis gemeint, der für die Zubereitung der kleinen Rollen verwendet wird.

Die richtige Haltung

Das zweite Stäbchen wird zwischen Mittel- und Zeigefinger gelegt und es wird außerdem mit dem Daumen festgehalten. Um es sich besser vorstellen zu können: man hält es ähnlich wie einen Stift.

Wusstest du schon...?

Sushi ist so gesund, weil Fisch leicht verdauliche Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe enthält.

Jetzt beide zusammen

Das erste Stäbchen wird nicht bewegt, sondern nur das zweite und zwar indem man Zeige- und Mittelfinger beugt. Ein kleiner Tipp: wenn man die Stäbchen weit hinten hält, kann man die Hebelwirkung optimal nutzen und die asiatischen Köstlichkeiten landen ganz schnell im Mund.

Wusstest du schon...?

Sushi beißt man nicht ab, sondern isst es auf einmal. So erlebt man den einzigartigen Geschmack der unterschiedlichen Kombinationen viel intensiver.

Die Sushi-Arten

URAMAKI

Uramaki - auch California Roll genannt - werden von innen nach außen gerollt.

Die California Roll gehört nicht zu den klassischen Sushiarten, ist aber sehr beliebt. Die Rolle enthält meistens eine Kombination aus Surimi, Avocado und Gurke.

Wusstest du schon...?

California Rolls wurden tatsächlich in Los Angeles erfunden, 1960, und nicht in Japan.

Temaki Sushi

Temaki besteht aus den selben Zutaten wie Maki Sushi, jedoch wird das Nori zu einer Tüte geformt und dann mit Reis und Fisch gefüllt.

Wusstest du schon...?

Temaki findet man eher selten in klassischen Sushi-Restaurants. Dafür ist es eines der beliebtesten Sushis zum selber machen.

SASHIMI

Sashimi - auch Chirashi-Sushi genannt - sind Stücke roher Fisch, die mit Reis als Beilage serviert werden. Für Sashimi werden ausschließlich Filetstücke verwendet und in Japan wird es meistens als Vorspeise serviert.

Wusstest du schon...?

Da der Reis fehlt, ist Sashimi der Definition nach eigentlich gar kein richtiges Sushi. Sondern einfach nur roher Fisch.

Maki

Maki Sushi ist die bekannteste Form von Sushi und wird mit Fisch oder Gemüse gefüllt. Kleinere Rollen heißen Hoso-Maki, größere mit mehreren Füllungen werden Futo-Maki genannt.

Wusstest du schon...?

Nori sind die Seetangblätter, in die Maki Sushi eingewickelt wird.

Nigiri

Nigiri Sushi ist das traditionelle Sushi und beschreibt die Form, in die der Reis mit den Händen gedrückt wird („Ballen“).

Wusstest du schon...?

Die Reihenfolge des Fisches beim Essen ist wichtig. Man isst zuerst den weißen und endet beim roten Fisch. Man soll sich den geschmacklich am intensivsten Fisch für den Schluss aufheben. So ist das Geschmackserlebnis noch intensiver.

Die Sojasauce
richtig dosieren

Das Sushi sollte man nur ganz kurz mit der Fischseite in die Sojasauce eindippen und nie mit der Reisseite. Auch gilt es als unhöflich, sich zu viel Sojasauce ins Schälchen zu geben.

Wusstest du schon...?

Wasabi gibt man nicht in die Sojasacue, sondern immer nur direkt aufs Sushi. In Japan ist das ein absolutes No-Go.

Über den Ingwer

Der eingelegte Ingwer wird auch Gari genannt. Gari, der ein scharfes Aroma besitzt, ist wie auch Wasabi und Sojasauce eine übliche Beilage, die immer serviert wird. Ingwer neutralisiert den Gaumen, somit kann man die verschiedenen Geschmäcker der Sushi-Stückchen unverfälscht wahrnehmen.

Wusstest du schon...?

Ingwer neutralisiert nicht nur den Gaumen, sondern hilft auch bei der Verdauung.

Wohin mit den Stäbchen?

Auf dem gedeckten Tisch liegen die Stäbchen in einem Halter aus Keramik. Diesen nennt man Hashioki, er wird nur für die Stäbchen benutzt. Wenn du mit dem Essen fertig bist, lege die Stäbchen parallel auf das Hashioki - nicht auf den Tisch oder deinen Teller.

Wusstest du schon...?

Hashiokis werden meist nur in klassischen Restaurants oder zu formalen Anlässen benutzt. In alltäglicheren Situationen nimmt man eher Stäbchen aus Holz (Waribashi).

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In Zusammenarbeit mit Nina Radman von 'Berries & Passion'