Pizza backen – der Selbstversuch

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Pizza bestellen oder selber backen? Bestellen kann doch jeder, haben wir uns gedacht und uns im Pizzabacken versucht. So schwer kann das doch nicht sein, oder?

Der Teig:
400 g Mehl
1 Packung Trockengerm
1 EL Salz
1 EL Staubzucker
2 EL Olivenöl
¼ l lauwarmes Wasser

Mehl mit Trockengerm, Salz und Staubzucker vermischen. Anschließend eine Mulde bilden und diese mit Olivenöl und lauwarmem Wasser auffüllen. Nun das Ganze zu einem Teig kneten. Das Kneten ist hier das Wichtigste. Wir erinnern uns an die perfekte Pizza; der Teig ist das A und O einer Pizza. Nachdem der Teig gut durchgeknetetet wurde, muss er mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur rasten.


Frische Tomaten braucht man für die Tomatensauce und als Belag

Die Tomatensauce:
Tomaten
etwas Olivenöl
1-2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
frischer Basilikum
Rotwein
Salz, Pfeffer

In der Zwischenzeit kann man sich der Tomatensauce widmen. Hierzu werden die Knoblauchzehen und die Zwiebel in Scheiben geschnitten und anschließend in heißem Olivenöl angebraten. Mit einem Schuss Rotwein ablöschen, die würfelig geschnittenen Tomaten, aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und fein gehacktem Basilikum abschmecken. Die Sauce durch ein Sieb fließen lassen und die Knoblauch- und Zwiebelstücke entfernen. Die Sauce zurück in die Pfanne geben, köcheln und so eindicken lassen.

Zu umständlich? Dann einfach fertige Tomatensauce für Pizza kaufen.


Die Pizza, frisch aus dem Ofen

Der Belag
Wenn man die Möglichkeit hat, die Pizza selbst zu belegen, neigt man dazu, zu viel auf die Pizza zu geben. Hier ist also Disziplin gefragt! Nach kurzem Überlegen haben wir uns entschieden, eine Rucola-Pizza zu machen.

Nachdem der Teig ein halbe Stunde gerastet hat, sollte er gut aufgegangen sein. Ihn nun noch einmal einige Minuten kräftig durchkneten. Anschließend den Teig ausrollen und auf ein Backbleck legen. Die Tomatensauce auf dem Teig verteilen. Anschließend den Teig mit ein wenig Schinken, geschnittenen Kirschtomaten, zerkleinerter Petersilie und Basilikum und mit (Büffel-)Mozzarella belegen. Die Pizza bei 200°C für 20 bis 30 Minuten im Ofen auf unterster Stufe mit Ober-/Unterhitze backen lassen.

In der Zwischenzeit den Rucola waschen und Parmesan hobeln. Rucola und Parmesan kommen erst zum Schluss auf die warme Pizza und werden nicht mitgebacken.


Die fertige Rucola-Pizza

Guten Appetit!

Unser Fazit: Das viele Kneten kann schon mal zu Ermüdungserscheinungen führen und der Pizzaboden ist eher “american style”, so dünn wie beim Italiener schafft man es selbst einfach nicht. Dafür kann man jedoch selbst den Belag wählen und weiß, was man bekommt. Das nächste Mal bestellen wir dann aber wieder.

Werdet ihr nun selbst zum Pizzabäcker oder bestellt ihr lieber?

Wir wünschen ein schönes Wochenende,
Euer Mjam-Team.