Das Fazit: Selbsttest Viki – Raw Food

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Liebe Mjam Foodies,

so, meine Woche Rohkost ist um!

Mein Vorsatz war, mich eine Woche lang nur von Rohkost zu ernähren. Meine Motivation dahinter war schlicht und einfach die Neugierde. Ich wollte wissen, wie das so ist, wenn man nur Raw isst. (Wortwitz: Ende.)

Vorab kann ich schon mal verraten: auf Dauer wäre diese Ernährungsform nichts für mich, und zwar aus reiner Bequemlichkeit. Es ist mir zu mühsam mir ständig mein Essen vorbereiten zu müssen. Ich finde es ehrlich gesagt auch etwas unspontan. Vielleicht bin ich aber auch einfach falsch an die Sache herangegangen und es gibt einen wesentlich effizienteren Weg, sich auf Dauer abwechslungsreich und lecker von Rohkost ernähren zu können.

Mein Fazit zu Raw Food

Ich möchte vorab klar stellen, dass mein Fazit nur meine eigene Sichtweise darstellt. Jeder findet etwas anderes gut, auch in der Ernährung.

Was ich toll fand ist, dass ich durch das Essen von Rohkost natürlich automatisch (wie sollte es auch anders sein?) wesentlich mehr frische, unverarbeitete Lebensmittel zu mir genommen hab. Ich ernähre mich zwar generell gesund, die Menge an Gemüse und Obst, die ich in der letzten Woche verdrückt habe, ist aber wohl auch für meine normale, alltägliche Ernährung einmalig und unschlagbar.

Die ersten beiden Tage gingen eigentlich ohne Problemchen vorüber und mir fehlte es an überhaupt nichts. Das heißt, eigentlich fehlte mir nichts, ausser ein ganz bestimmtes Getränk: KAFFEE!

Jeder, der wie ich ein Coffeejunkie ist, wird mich da wohl verstehen können. Schon mal an einem Montagmorgen müde ins Büro gestapft, mit den Gedanken nur bei der ersten Tasse Kaffee, und dann kommst du in der Küche drauf, dass du dieses warme, duftende Elixier ja eh nicht konsumieren darfst? Ich würde behaupten diese Tatsache hat meine Laune nicht gerade verbessert 😉

Das Heißgetränk bringt mich auch gleich zum nächsten Punkt, der mir in den letzten Tagen etwas abgegangen ist: warmes Essen! Die wird bei der Raw Food Ernährung zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen (man kann Lebensmittel bis 40°C erwärmen), für den schonenden Temperiervorgang bin ich aber leider viel zu faul und ich bräuchte zudem ein Kochthermometer. Gerade beim sehr wechselhaften Aprilwetter hätte ich mich in den letzten Tagen öfter mal nach einer heissen Suppe gesehnt!

Nach drei, vier Tagen hatte ich mich aber an die kalte Rohkost gewöhnt und ich konnte auch leicht(er) auf Kaffee verzichten.

Wie anfangs schon angesprochen, habe ich letzte Woche sehr viel unverarbeitetes Obst und Gemüse vertilgt. Das wäre sicher nicht der Fall gewesen wenn ich etwas mehr zum Essen vorbereitet hätte. Aber ich wollte mir einfach nicht die Zeit nehmen. Stattdessen gab es meistens Salat und Smoothies 🙂

Raw Food - Säfte

Raw Food - Salat

Am Wochenende habe ich mich aber dann doch aufgerafft und ein richtiges Gericht gezaubert: Champignon Burger mit getrockneten Süßkartoffel Chips! Wie man den nachmachen kann, erfahrt Ihr z.B. hier. Der hat natürlich supergut geschmeckt und im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich nicht mehr selbstgemachte Menüs für die Woche vorbereitet hatte.

Raw Food - Champignonburger

Auch beim Thema Lieferdienst und Restaurants war ich etwas faul. Es ist natürlich alles andere als einfach Restaurants zu finden, die Rohkost servieren. Auch da bin ich einfach beim Salat hängen geblieben weil ich zu bequem war mich ausführlicher umzuschauen.

Overall hat mir dieser Selbsttest sehr gut gefallen. Raw Food Ernährung ist definitiv etwas, dass ich im Sommer (wenn mir sowieso nicht nach warmen Speisen ist) wieder für ein, zwei Tage durchziehen werde!

Kennt Ihr gute Lokale, die Raw Food anbieten? Ich würde mich freuen wenn Ihr mir und meiner Faulheit helfen könntet!

 

Eure

Viki

 

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