Alexis Sorbas, Wien – Lobenhauerngasse 16-18 – Restaurantbewertung

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Liebe Mjam Foodies,

mein Name ist Mario und heute darf ich Euch über mein Erlebnis beim Griechen „Alexis Sorbas“ im 17. Wiener Bezirk berichten.

Ich habe kein Lieblingsessen, sondern bin offen für Neues. Das ist das coole am Bestellen, dass man oft Dinge probieren kann, die man nie/selten hat. Eigentlich wollte ich klassisch asiatisch online bestellen. Habe mich aber spontan auf griechisches Essen entschieden. Ich hatte einfach Lust darauf. J

Die Bestellung

Ich habe mir auch ordentlich etwas gegönnt. Es wurde daher eine Vorspeise (Spinat-Schafkäse-Strudel), eine Hauptspeise (Gyros-Teller + Pita-Brot) und ein Dessert (Krema Karamel) bestellt.

Angedachte Lieferzeit waren zwischen 55 und 60 Minuten. Umso mehr habe ich mich gefreut, schon nach 40 Minuten das Essen in meinen Händen zu halten, nachdem der Lieferant die zwei Stockwerke zu mir hochgesprintet ist. Was für ein Einsatz! 😀

Geschmack:

Das Essen hat auf jeden Fall gut geschmeckt. Der Strudel war gut gemacht, das Fleisch des Gyros-Tellers war schön würzig, das Pita Brot frisch und noch warm. Das Dessert war okay, nichts Weltbewegendes – leider hat das Schlagobers gefehlt, wahrscheinlich aus Liefergründen. Note: 2

Konsistenz:

Bei der Konsistenz kann ich mich kurzhalten. Da hat alles gepasst – Fleisch richtig, Pommes knusprig, Brot schön weich. Note: 1

Beilagen:

Alle pikanten Gerichte hatten ein kleines Salatbouqet dabei, das wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, sah aber gut aus. Das Tzatziki war gut, wobei ich auch schon bessere hatte, die intensiver geschmeckt haben.

Meiner Meinung kann ruhig mehr Tzatziki in die Portionen, es ist schließlich DIE Beilage der Griechen.

Beim Gyros-Teller waren Reis und Pommes dabei. Ich kannte es bisher nur mit Pommes. Den Reis hätte es, wenn es nach mir geht, auch nicht gebraucht. Mehr Pommes wären besser, bin aber grundsätzlich nicht so der Reis-Freund. Note: 2

Aussehen:

Das Essen war ansprechend. Bei einer Gyros-Platte kann man aber auch nicht so viel falsch machen. Der Strudel war liebevoll gemacht und hatte oben noch ein paar Käseraspel zur Deko. Beim Dessert kann man noch drüber reden, es war etwas in die Verpackung gequetscht. Note: 2

Verpackung:

Da sind wir auch schon beim nächsten Thema. Das Essen war in Styropor-Boxen verpackt und auch noch angenehm warm, nicht heiß. Das Dessert war in einer Plastikschale, die Brote kamen in Alufolie. Alles passte gut in ein Plastiksackerl, das der Lieferant mir überreichte. Note: 2

Fazit

Alles in allem war es ein solides Mittagessen, auf der Skala von 1 bis 5 würde ich eine stabile 2 vergeben. Wenn ich Lust auf griechisch habe, werde ich sicher wieder bestellen. Was ich cool fand, war, dass es einen Menü-Deal gibt. So war der Gyros-Teller mit Getränk sogar leicht billiger als ohne. Den würde ich auch sicher wieder bestellen, vielleicht mit einer Extra Portion Tzatziki. Bei den Desserts würde ich nochmal in die Karte schauen. Satt und glücklich bin ich jetzt auf jeden Fall!

Euer,

Mario