Nicht nur die Amerikaner lieben ihren Burger, auch hierzulande erfreut sich das schnelle Essen großer Beliebtheit. Den Grundstein für die heute existierende Vielfalt legte der Hamburger, aus dem in abgewandelter Form zahlreiche gut schmeckende Varianten entstanden, sodass für jeden das Passende dabei sein dürfte. Egal ob Burger bestellen, im Diner und Imbiss oder selbst gemacht bei einem BBQ (Barbecue). Burger sind weltweit bekannt und beliebt und das nicht nur wegen McDonald’s und Burger King.Der Burger erlebte die letzten Jahre ein regelrechtes Revival. Alternative Burger Restaurants spriesten aus den Böden, neue Burger Trends erblickten das Licht der Welt und halfen dem Burger über sein vermottetes Imbiss-Image hinweg.

Hamburger – traditionell zubereitet frisch vom Grill

Nach wie vor strittig ist, ob der Hamburger erstmals in der gleichnamigen deutschen Stadt kreiert wurde und das Rezept durch Einwanderer in die USA kam oder ob er rein amerikanische Wurzeln besitzt. Fest stehen hingegen seine Hauptzutaten, die aus einer weichen Semmel (auch Bun genannt) und einer Scheibe Rinderhackfleisch (dem Patty) bestehen. Individuell kommen Zwiebeln, Gurke, Tomate, Salat sowie Ketchup und Senf oder andere Saucen hinzu. Buns aus Vollkornmehl mit einem Belag aus verschiedenen Körnern stellen eine beliebte moderne Alternative dar. Die amerikanische Burger Kette namens In-N-Out Burger bieten sogar die Option komplett auf Brot zu verzichten. Hier können alle Burgerbeläge in einem großen Salatblatt eingerollt bestellt werden. Low Carb!

Burger Patties – knusprig und saftig müssen sie sein

Burger Patties werden die Bratlinge genannt, die zwischen die Semmel kommen. Diese können je nach Burgervariante aus reinem Rindfleisch, Fisch, Geflügel oder pflanzlichen Bestandteilen bestehen. Typisch amerikanisch formt man die Burger Patties etwa einen guten Zentimeter dick. Anschließend werden sie traditionell gegrillt oder alternativ auch in der Pfanne zubereitet. Damit sie innen schön saftig bleiben, sollten das Wenden eher sparsam erfolgen. Oft wird das Fleisch innen noch zart rosa serviert, wodurch es noch saftiger wird.

Cheeseburger mit Mayo

Cheeseburger – der Klassiker mit geschmolzenem Cheddar Käse

Der Cheeseburger gilt als einfache Abwandlung des klassischen Hamburgers, denn er wird einfach zusätzlich mit einer Scheibe Käse belegt. Eine häufig verwendete Sorte ist der aus England stammende Cheddar mit seiner typisch orange-gelben Farbe. Dieser schmilzt besonders schön und hat einen milden Geschmack, sodass das Fleisch nicht übertüncht wird. Das Markenrecht für diese Form des Burgers liegt übrigens bei einem Amerikaner.

Double Cheeseburger mit extra Käse und doppelt Fleisch

Hungrige kommen beim Double Cheeseburger auf ihre Kosten, denn hier gibt es gleich die doppelte Portion Fleisch und insbesondere eine doppelte Portion Käse auf die Semmel. So kommt der zart-würzige Schmelz besonders gut zur Geltung. Ansonsten gleichen die Zutaten dem klassischen Cheeseburger.

Veggie Burger – natürlich ohne Fleisch

Beim Veggie Burger handelt es sich um eine fleischlose Burgervariante. Anstelle des Rindfleischs kommt ein Bratling aus Gemüse, Pilzen oder auch Soja darin vor. Beliebt sind Kräuterseitlinge, Tofu Patties oder auch Bratlinge aus Kichererbsen. Ebenfalls wird der Veggie Burger oft auch mit einer panierten und frittierten Scheibe Mozarella angeboten. Demnach ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt beim Belag des Veggie Burgers – nur fleischfrei muss er sein.

Vegan Burger – frei von tierischen Produkten, komplett an Geschmack

Ähnlich wie der Veggie Burger kommt der Vegan Burger gänzlich ohne Fleisch aus. Bei dieser Alternative wirst Du aber auch keine Milchprodukte, etwa in Form von Käse und Saucen, oder verarbeitete Eier finden. Der köstliche Bratling kann auf Grundlage von Tofu, Soja, Erdäpfeln oder Seitan entstehen. Mittlerweile gibt es viele vegane Ersatzprodukte, wie auch veganen Käse, der verwendet werden kann.

Chickenburger – für abwechslungsreichen Genuss mit Hähnchen

Hier kommt nur ausgesuchtes hochwertiges Geflügel in die Semmel. Für den Chickenburger darf es ein Stück gebratenes Hendl sein, aber auch Hackfleisch, die meist paniert und frittiert ist, kommt auf den Chickenburger. Eine beliebte Abwandlung der Chickenburger Panade ist es das Hähnchenfleisch in zermahlenen ungesüßten Cornflakes zu welsen, da das Chickenburger Patty dann umso knuspriger wird. Als Soße wird bei diesem Burger auch nicht immer auf Ketchup und Senf zurückgegriffen, sondern vermehrt auch zu Mayonnaise. Als Belag finden sich häufig Salat, Tomaten und für Käseliebhaber eine Scheibe Cheddar auf dem Patty.

Chickenburger mit Cornflakes Panade

Fischburger für echte Kenner

Vielfalt ist seine Stärke und genau deshalb ist der Fischburger so beliebt. Ob Fischlaibchen, gegrillter Lachs oder Thunfisch, mit frischen Zwiebeln, Remoulade und Kräutern schmeckt es einfach immer.

Pulled Pork Burger – zartes hochwertiges Schweinefleisch

Eigentlich werden klassische Burger aus Rinderhackfleisch zubereitet. Nur durch extra Bacon (der übrigens auch gerne als Extratopping bei allen Burgern bestellt wird) kommt Schweinefleisch auf die Semmel. Der Grund liegt darin, dass Schweinefleisch schnell hart bzw. zäh wird, sobald es gebraten wird. Beim Pulled Pork (“geropftes Schwein”) ist es jedoch sehr zart und zerschmilzt regelrecht auf der Zunge. Das kommt daher, dass das Fleisch 24 Stunden lang in einer Marinade (meist mit Barbecuegeschmack) eingelegt wird und danach weitere 24 Stunden bei ca. 90 Grad in einem speziellen Grill sanft geräuchert und gegart wird. Durch das langsame garen wird es sehr weich und wird nach dem Braten vorsichtig mit einer Gabel auseinander gezupft.

Der Pulled Pork Burger bekommt anders wie der klassische Cheeseburger keinen Belag mit Salat und Tomate, sondern wird mit amerikanischem Cole Slaw (Krautsalat) serviert.

Pulled Pork Burger mit BBQ Sauce

 

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