In der Amerikanischen Küche dürfen Sandwiches natürlich auch nicht fehlen! Mit der amerikanischen Sandwich-Kette Subway Aller Wahrscheinlichkeit nach, wurde das Sandwich nach John Montagu, dem vierten Earl of Sandwich benannt, der ein leidenschaftlicher Kartenspieler war, weshalb er keine Zeit zum Essen hatte. Stattdessen ließ er sich Rindfleisch zwischen zwei Brotscheiben legen. Seit etwa 1760 diente das doppelseitig belegte Brot als Zwischenmahlzeit für abendliche Männergesellschaften und wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts auch Damen angeboten.
Das traditionelle Sandwich bestand aus einer Scheibe gesalzenem Rindfleisch zwischen zwei Scheiben Toastbrot. Die Zubereitungsart moderner Sandwiches ist jedoch wesentlich vielfältiger, facettenreicher und insbesondere: reicher belegt.

Hier kommt eine Auswahl der beliebtesten und bekanntesten Sandwiches der amerikanischen Cuisine unserer Lexikon-Reihe:

Grilled Cheese Sandwich

Ein Grilled Cheese Sandwich lebt vor allem von deftigem Käse und knusprigem Bacon. Traditionell gibt es dieses Sandwich zum Frühstück, weshalb viele Grilled Cheese Sandwich Rezepte Eier mit dabei haben. Zunächst wird der Bacon knusprig angebraten, abschließend kommt das Ei in die Pfanne, und wird dort als Spiegelei gebraten. Wenn das alles soweit vorbereitet ist, werden die Weißbrot Scheiben gebuttert, mit Käse, Bacon und Spiegelei belegt und aufeinandergelegt. Am Ende wird das Ganze im Sandwichmaker oder in der Pfanne gebraten, sodass das Brot kross wird und der Käse schön zerschmilzt. Wem ein Burger am frühen Morgen also zu „deftig“ klingt, der kann mit einem Grilled Cheese Sandwich seinen Gusto stillen.

Club Sandwich

Es gibt eine ganze Reihe sehr bekannter und traditioneller Sandwichrezepte. Eines davon ist das Club Sandwich. Der berühmte Imbiss wurde 1894 in New York von einem namenlosen Zecher erfunden, der nach der Sperrstunde aus seinem Club wankte und einfach alles auf seinen Toast schichtete, was er im Vorratsschrank fand. Am nächsten Tag schwärmte er von seinem köstlichen Mitternachts-Snack und bereits einen Tag später stand das Club Sandwich auf der Speisekarte seines Clubs. Die traditionellen Zutaten sind, Weißbrot, kalte Hähnchenbrust, Eisblattsalat, Tomatenscheiben und Mayonnaise.

Pastrami Sandwich

Auch das Pastrami Sandwich ist ein Klassiker der Sandwich Kultur. Die Besten gibt es angeblich bei Katz‘ Delikatessen in New York. Der Ursprung dieses herzhaften Klassikers liegt jedoch in Rumänien und kam mit der jüdischen Küche über den Atlantik. Hauptbestandteil ist Pastrami, ein gepökeltes, rohes Fleisch, welches später mit einer Pfefferkruste ummantelt wird. Dazu passt ein herzhaftes Kren Dressing und ein würziges Brot. Häufig wird Graubrot mit Kümmel genutzt.

Reuben Sandwich

Ebenfalls aus New York stammt das Reuben Sandwich. Es wurde 1914 von Arnold Reuben, dem Inhaber eines Delikatessengeschäfts, erfunden. Zwischen die würzigen Scheiben Roggenbrot, die mit abgekühlter Pfeffersauce bestrichen werden, kommt eine Scheibe Corned Beef. Darauf kommt sehr fein geschnittenes Sauerkraut und ein paar Scheiben Käse. Am Ende wird das Sandwich im Ofen überbacken und traditioneller Weise mit Schnittlauch garniert.

Steak Sandwich

Wie der Name schon sagt. Beim Steak Sandwich kommen gebratenes Rindfleisch und leckeres Brot zusammen. Das Rindersteak wird auf knapp einen Zentimeter Dicke geklopft und sehr kurz angebraten. Das Brot, in diesem Fall sind vor allem Panini zu empfehlen, wird mit Dijon Senf bestrichen und mit ein wenig Olivenöl beträufelt. Anschließend wird das noch heiße Steak aufgelegt und mit frischem Rosmarin und Salat, am besten schmeckt Rucola, verziert.

Panini Sandwiches

Panini sind kleine italienische Brote, die mit Semmeln oder Weckerln im Grunde nicht vergleichbar sind. Die herzhaften Brötchen werden mit Olivenöl gebacken und je nach Bedarf mit den unterschiedlichsten Kräutern, wie Thymian, Rosmarin oder Kümmel gewürzt. Die kleinen italienischen Pane sind die perfekte Grundlage für viele herzhafte Sandwich – Ideen. Die typisch italienische Fusion Cuisine in Amerika sozusagen.

Belegte Bagel

Er ist rund und hat in der Mitte ein Loch, der Bagel. Das kreisförmige Germgebäck stammt ursprünglich aus Mittel- oder Osteuropa. Zum ersten mal erwähnt wurde es im Jahr 1610 in Krakau. Später wurde es von jüdischen Einwanderern in die USA eingeführt, von wo aus es dann als typisch amerikanisches Lebensmittel, seinen Siegeszug um die Welt angetreten ist. Man unterscheidet zwischen dem New-York und dem Montreal Bagel. Der Erste wird in Wasser gekocht. Es gibt ihn sowohl plain, wie auch mit Mohn oder Sesam oder mit süßen Zutaten. Der zweite wird ohne Salz gebacken, dafür mit Eier und Honig im Kochwasser. Er ist etwas kleiner und süßer als die New Yorker Variante.

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Mjam’s beliebteste Städte – Sandwiches in der Amerikanischen Küche

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